Zwickau eine Nummer zu groß

BSV Sachsen Zwickau - Red Sparrows HSG Freiburg 21:13 (7:8)


Die Red Sparrows verlieren beim Favoriten BSV Sachsen Zwickau, zeigen aber defensiv eine starke Leistung und halten das Spiel lange Zeit offen. 




Carolin Spinner wird von der Zwickauer Defensive gestoppt. (Foto: Marko Unger - BSV Sachsen Zwickau)


Mit acht Toren zu verlieren hört sich zwar deutlich an, aber gerade in Halbzeit Eins lag lange Zeit die Überraschung in der Luft. Das Spiel begann nahezu perfekt aus Freiburger Sicht. Die beiden besten Werferinnen der Red Sparrows an diesem Abend, Nadine Czok (Vier Tore, davon drei Sieben-Meter) und Christiane Baum (Drei Tore), brachten die Breisgauerinnen mit 2:0 in Führung. Eine starke Teamleistung, eine sichere Abwehr und eine gute Svenja Wunsch im Tor brachten die Red Sparrows nach 15 Minuten mit 6:2 in Front. 




Einziges Manko der Anfangsphase? „Wir konnten kein größeres Kapital schlagen. Die Möglichkeit, deutlich höher zu führen, war da“, fand Red Sparrows Coach Ralf Wiggenhauser. 




Vom anfänglichen Schock erholt, kamen die Zwickauerinnen, angeführt von den Topscorerin des Abends Isa-Sophie Rosike (Fünf Tore), wieder ran. Die erste Halbzeit konnten die Red Sparrows aber dennoch mit 8:7 für sich entscheiden.



Nadine Czok war mit vier Toren beste Freiburgerin des Abends. (Foto: Marko Unger - BSV Sachsen Zwickau)


Die zweite Halbzeit war dann wiederum eine Halbzeit zum Vergessen für die Breisgauerinnen. Der einzige Treffer von Simone Falk in Spielminute 43 markierte den ersten von nur fünf Freiburger Treffern in Halbzeit Zwei. Zu diesem Zeitpunkt war der BSV allerdings schon mit einem 5-Tore-Lauf an den Red Sparrows vorbeigezogen und sollte die Führung nicht mehr abgeben.


„Nach der Pause wurde es schwierig. Die Kräfte schwinden bei uns und Zwickau geht auf drei/vier Tore weg. Dann wurde es natürlich schwierig dagegen zu halten“, beschrieb Wiggenhauser die zweite Halbzeit und sah dennoch auch viel Positives an diesem Vorabend in Sachsen: „Ich war mit unserer Abwehr wirklich sehr zufrieden und denke, es war heute definitiv eine große Verbesserung zur Vorwoche.“ 




Letzlich kam aber offensiv wieder zu wenig von den Red Sparrows, das weiß auch Wiggenhauser: „Mit 13 Toren gewinnt man kein Handballspiel.“


Am Ende gewannen die Gastgeber verdient mit 21:13 und stehen nun mit 4:0 Punkten, zusammen mit Kirchhof, Solingen-Gräfrath, Berlin und Herrenberg an der Spitze der Tabelle. Die Red Sparrows hingegen stehen gemeinsam mit Bremen, Rödertal, Wuppertal und dem kommenden Gegner VfL Waiblingen mit 0:4 Punkten am unteren Ende der Tabelle.


Spielverlauf

0:2 (5'), 2:3 (12'), 2:6 (15'), 6.6 (19'), 7:8 (27'); 12:8 (40'), 12:9 (43'), 16:10 (47'), 16:12 (50'), 21:12 (59'), 21:13 (60')


Red Sparrows


Debora D’Arca, Svenja Wunsch; Hannah Person (2), Christiane Baum (3), Angelika Makelko (1x2’), Rebecca Dürr (2), Natacha Buhl(1x2’), Carolin Spinner (1,1x2’), Kathrin Disch, Nadine Czok (4/3), Simone Falk (1), Liza Ehret, Luciana Villavicencio, Marie Lipps; Trainer: Ralf Wiggenhauser


BSV Sachsen Zwickau

Charley Zenner, Eva Scott; Anna Lena Hausherr (2), Isa-Sophia Rosike (5), Diana Dogg Magnusdottir (1), Katarina Pavlovic (3), Nadja Bolze (1), Jenny Choinowski (1), Alisa Pester (2), Rebeka Ertl (1), Elaine Rode (1); Trainer: Norman Rentsch


Schiedsrichter

Felix Pusch, Stefan Weiße


Zuschauer

295


Ausblick:

Am 19.9.2020 treffen die Red Sparrows in ihrem zweiten Heimspiel der Saison auf den VfL Waiblingen. Alle Informationen zu den Tickets fürs Derby findet ihr auf unserer Website.

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