Red Sparrows verlieren verdient gegen den Tabellenersten

Red Sparrwos HSG Freiburg - SV Union Halle Neustadt 23:33 (11:13) 


Gegen den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer aus Halle war für die Red Sparrows, trotz einer starken ersten Halbzeit, nichts zu holen und sie verlieren damit, auf dem Papier, deutlich mit 10 Zählern Rückstand. 


KÖNNEN STOLZ AUF IHRE LEISTUNG SEIN: DIE RED SPARROWS (FOTO: PATRICK SEEGER)

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass für Freiburg einiges zusammenlaufen muss, damit man gegen das aktuelle Maß der Dinge in der 2. Handball Bundesliga eine Chance hat. Doch schon zu Beginn der Woche kam der erste Rückschlag für das Team um Trainer Ralf Wiggenhauser: Stammtorhüterin Lena Fischer, der starke Rückhalt der Freiburgerinnen, würde krankheitsbedingt ausfallen. Ersetzt wurde sie von Back-Up Deborah D’Arca, die die Lücke im Team stark ausfüllte: „Es war schön zu spüren, dass die Mannschaft und das Trainerteam mir vertraut.“. 


DEBORAH D’ARCA ZEIGTE IM TOR DER FREIBURGERINNEN EINE GUTE LEISTUNG FOTO: PATRICK SEEGER)



Zu Beginn der Partie konnte man von dem dezimierten Kader der Freiburgerinnen, auch Nadine Czok und Angelika Makelko fehlten weiterhin verletzungsbedingt, allerdings nichts spüren. Über 20 Minuten konnte man die Führung in der heimischen Gerhard-Graf Halle halten und war in der 18. Minute sogar auf drei Tore weggezogen. Nicht wenige werden sich in dieser Phase dabei erwischt haben, wie sie an den Sensationsieg geglaubt haben. 


Doch das Top-Team aus Halle um Trainerin Tanja Logvin, spielte nun auch wie eines, baute die Abwehr um und riss die Kontrolle über das Spiel an sich: „Wir waren zu müde. Freiburg hat es uns in der ersten Halbzeit schwer getan, aber wir haben uns dann zusammengesetzt und durchgesetzt.“. Ein 8:2 Run am Ende des Spiels brachte somit die Halbzeit Führung von 13:11 für die Wildcats. 


Der zweite Durchlauf setzte dort an, wo der erste aufhörte. Die Wildcats bestimmten das Spiel und bauten ihre Führung weiter aus. Den Red Sparrows passierten nun, im Gegensatz zur ersten Halbzeit, deutlich mehr technische Fehler und die dadurch unnötigen Ballverluste führten zu einem Gegenstoß nach dem anderen. 


Am Ende verloren die Freiburgerinnen das Spiel, trotz einer starken Vorstellung, deutlich mit 22:33. Man darf nie vergessen, hier spielte ein Liganeuling gegen ein gestandenes Handballteam, Wiggenhauser konnte stolz auf seine Mannschaft sein: „Verdienter Sieg. Ich ärgere mich, da es für mich zu hoch ist. Wir haben sehr lange, sehr gut gespielt. Halle musste dieses Jahr noch nie die Abwehr umstellen.“. Auch Logvin fand lobende Worte für die Freiburgerinnen und ihren Trainer: „Hut ab, du hast so gut gecoacht. Danke für ein unglaublich gutes Spiel.“ 


Nach zwei Niederlagen in Folge, wartet nun ein weiteres schweres Auswärtsspiel auf die Red Sparrows: „Zwickau ist eine Top-Mannschaft. Wir werden versuchen eine so gut wie mögliche Partie abzuliefern.“ blickte Wiggenhauser voraus, betonte aber: „Das wichtigere Spiel am Ende dieses Jahres ist gegen Wuppertal. Wir werden versuchen vor Weihnachten nochmal zu punkten.“ 


Zuschauer: 320 

Schiedsrichter: Lucas Hellbusch, Darnel Jansen


Bericht: Vincent Edte

Fotos: Patrick Seeger 

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