Red Sparrows bereiten sich auf die nächste Saison vor

Alica Burgert wechselt zum TuS Ottenheim - Trainerteam bleibt 


Über einen Monat ist es schon her, dass in der Gerhard-Graf-Halle ein Spiel der 2. Handball Bundesliga der Frauen bestritten wurde, drei Wochen später wurde die Saison dann für beendet erklärt. Die Red Sparrows werden also auch kommende Runde in der zweithöchsten Spielklasse im deutschen Damenhandball vertreten sein und müssen sich darauf gut vorbereiten: sportlich, finanziell und organisatorisch. Zeit für eine Momentaufnahme.


Die erste große personelle Veränderung betraf direkt eine der Schlüsselspielerinnen der Red Sparrows: Alica Burgert, Leistungsträgerin in der vergangenen Saison, wechselt zu ihrem Heimatverein TuS Ottenheim. Seit 2015 war die Linksaußen bei der HSG Freiburg und wuchs schnell zum Publikumsliebling heran. Nun allerdings wurde der 24-Jährigen der Aufwand zu groß. Das Pendeln zum Training, der Vollzeitjob in Offenburg und die langen anstrengenden Auswärtsfahrten wurden ihr zu viel. Eine Entscheidung, die ihr keiner verübeln kann und wird.




„Ihre Spielweise war spektakulär - Alica hat maßgeblich zum Erfolg dieser Mannschaft beigetragen. Was ich ihr besonders hoch anrechne ist, dass sie uns immer klar gesagt hat, wie sie zu Freiburg steht. Sie war immer eine der Ersten, die zur neuen Saison zugesagt hat. Sie hat viel Kontinuität in diese Mannschaft gebracht“, erzählte Red Sparrows Coach Ralf Wiggenhauser und fügte hinzu: „Wir gehen im Guten auseinander und ich wünsche ihr alles Gute.“


Alica Burgerts spektakuläres Spiel wird den Fans der Red Sparrows sicherlich fehlen. (Foto: Patrick Seeger)


Abgesehen von Alica Burgerts Wechsel sieht es, Stand jetzt, ganz danach aus, dass der Kern der Mannschaft bleibt. Lediglich zwei Spielerinnen stehen studiumsbedingt auf der Kippe. Außerdem die nächste Saison dabei: das Trainerteam um Ralf Wiggenhauser, Ralf Sausmann, Markus Lais, Beate Czok und Slobodan Schwaiger. 


Der personelle Rahmen steht also, aber wie bereitet man sich in dieser Zeit auf die nächste Saison vor? Zusammen mit Klaus Bergmann von Aktiv Reha wurden individuelle Trainingspläne erstellt, so dass die Arbeit auf keinen Fall ausgeht und die Spielerinnen topfit in die nächste Saison starten können. 
„Wir fangen wieder an der Basis an und haben ein Lauf- und Kraftprogramm, dabei muss aber jede Spielerin auf sich selbst schauen. Wir haben nun Zeit, an grundlegenden Dingen zu arbeiten und außerdem die Sachen aus der letzten Saison auszukurieren“, berichtet Carolin Spinner vom „Home-Office“-Trainingsprogramm.




Lediglich das Training mit dem Ball fällt zur Zeit flach. „Das juckt natürlich schon in den Fingern“, bestätigt Carolin Spinner und freut sich darauf, „wenn sie wieder in die Halle kann“. 

Wann dies der Fall ist, ist weiterhin unklar. Bis dahin heißt es nun eben: Fitnesstraining ohne Ball, Team-Meetings über Videokonferenzen und Vorbereitung auf die nächste Saison: „Die Orga läuft und wir haben einige Baustellen, an denen wir arbeiten müssen. Gerade auch was die Auswärtsfahrten angeht, gilt es unsere Spielerinnen, die die Reisen teilweise selber planen mussten, zu entlasten und uns einfach sportlich und organisatorisch zu verbessern“, fasst Ralf Wiggenhauser die aktuelle Vorbereitung zusammen.  

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