HBF bricht Saison ab

Aktualisiert: Apr 1

+++ Ein sportlicher Abstieg findet nicht statt +++


Der Vorstand der Handball Bundesliga der Frauen (HBF) hat heute um 15 Uhr die einstimmige Entscheidung getroffen, den Spielbetrieb der Saison 19/20 mit sofortiger Wirkung abzubrechen. Dies wurde den Teams der 1. und 2. Liga in einer persönlichen Nachricht mitgeteilt. Außerdem wird es keinen sportlichen Absteig aus Liga 1 und Liga 2 geben.   In einer offiziellen Meldung der Liga heißt es:  "Für die HBF steht die Gesundheit der Bevölkerung, der Spielerinnen sowie aller darüber hinaus am Spielbetrieb beteiligten Personen im Vordergrund. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und politischen Entscheidungen in Bezug auf das Corona-Virus und in Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedsvereinen sieht der HBF-Vorstand sich gezwungen, die aktuelle Bundesliga-Saison 2019/20 abzubrechen." Das bedeutet für die Red Sparrows eine weitere Saison in der 2. Handball Bundesliga der Frauen. Ihre erste Zweitliga-Saison beenden die Freiburgerinnen damit nach 22 Spieltagen auf dem 15. Tabellenplatz, mit 468:599 Toren und 10:34 Punkten.


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Zur heutigen Entscheidung der HBF ein Statement des 1. Vorsitzenden der HSG Freiburg, Raynald Thommen:  «Wir sind froh, dass durch die HBF nun Fakten geschaffen worden sind. Das anstrengendste in den letzten Tagen ist die Ungewissheit gewesen, wie es weitergehen wird. Vor allem in unserer Situation ist es doppelt schwierig gewesen, da wir nicht gewusst haben, in welcher Liga es für uns weiter geht. 

Trotzdem wird das für uns nun eine wirtschaftliche Herausforderung werden. Durch die ausfallenden Heimspiele fehlen uns wichtige Einnahmen wie Tickets- und Thekeneinnahmen, welche wir kompensieren müssen, um unter dem Strich auf eine schwarze Null zu kommen. Wir sind daher klar auf die Solidarität unserer Sponsoren, Freunde und Gönner sowie Spielerinnen und Trainer angewiesen, um das zu stemmen.

Aber natürlich bietet uns ein weiteres Jahr in der 2. Liga ebenso wieder neue Möglichkeiten, sowohl finanziell als auch sportlich zum Beispiel in Bezug auf Neuzugänge. Wir können nun in der Planung für eine nächste Saison – natürlich weiterhin mit allen Unklarheiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie – zumindest in einem gewissen Rahmen agieren.

Der Sport muss jetzt aber zunächst hinten anstehen; wichtig ist, dass wir nun gemeinschaftlich an der Gesundheit von und für uns alle mitwirken und auch bei den Folgen von COVID-19 zusammenstehen werden. Danach freuen wir uns alle wieder auf tollen 2. Liga-Handball in Freiburg!»


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Auch Red Sparrows Trainer Ralf Wiggenhauser äußert sich zur Situation:

"Wissen gerade noch nicht, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Ich denke es ist die völlig richtige Entscheidung und wir müssen die Sitaution so annehmen wie sie ist. Wir als Mannschaft freuen uns natürlich über eine weitere Saison in der zweiten Liga. Haben alles dafür getan um die Klasse zu halten, tolle Erfahrungen gemacht und freuen uns noch ein Jahr dazu zugehören."

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