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Freiburgerinnen wollen wieder „Red Sparrows“-Handball spielen

18.Spieltag: Red Sparrows HSG Freiburg vs. TSV Nord Harrislee am 8.2.2020 um 20 Uhr in der Gerhard-Graf-Halle


Die Red Sparrows empfangen den Tabellensechsten TSV Nord Harrislee von der dänischen Grenze. Das Hinspiel verloren sie deutlich mit 19:28 und auch dieses Mal ist das Kräfteverhältnis schnell abgewogen.

Alica Burgert war mit 6 Toren die gefährlichste Werferin der Red Sparrows am vergangenen Wochenende gegen den HSV Solingen-Gräfrath 76. (Foto: Patrick Seeger)


Der TSV Nord Harrislee gehört zu den besten Mannschaften in der 2.Handball Bundesliga, liegt nur 2 Punkte hinter Platz 4 und ist laut Red Sparrows Coach Ralf Wiggenhauser „der klare Favorit“. Eine leicht stärkere Defensive mit insgesamt 448 Gegentoren und eine deutlich bessere Offensive mit 473 erzielten Toren unterstreichen noch einmal die Favoritenrolle. Im Vergleich: Die Freiburgerinnen haben 457 Gegentore und stellen mit 385 eigenen Treffern die schlechteste Offensive der Liga.





Bei den Gästen von den Flensburger Förden sticht besonders Rückraumspielerin Merle Carstensen heraus. Das 25-jährige Eigengewächs kommt schon auf 95 Tore in dieser Saison, wobei sie alle aus dem Spiel heraus erzielen konnte und zudem mit Spielübersicht und Führungsqualitäten überzeugen kann. Sie zu stoppen wird eine Hauptaufgabe für die Breisgauerinnen darstellen. 


Die beiden Mannschaften sind allerdings nicht nur spielerisch und tabellarisch weit auseinander, sondern auch geografisch. Es ist die weiteste Anfahrt in der gesamten 2.Handball Bundesliga, die natürlich Spuren zurücklässt. „Diese Fahrt werde ich nie vergessen. Das ist wirklich unglaublich lange und schlaucht schon sehr.“, erinnerte sich Wiggenhauser. 


Für die Red Sparrows steht nach den vernichtenden Niederlagen gegen direkte Abstiegskonkurrenten nun erstmals wieder ein Spiel vor der Tür, in dem die Rollen klar verteilt sind und in dem sie sich nur Außenseiterchancen ausrechnen dürfen, erzählte auch Wiggenhauser im Vorfeld: „Wir haben eine Chance dadurch, dass wir keine haben.“ 


Die Ziele für dieses Spiel lauten vor allem: Selbstbewusstsein gewinnen, Fehlerquote vermindern und wieder besseren Handball spielen. „Insgesamt wollen wir nicht mehr auf die Tabelle schauen." sagt Wiggenhauser und fügt hinzu: "Wir wollen wieder schönen Handball spielen, „Red-Sparrows“-Handball, das haben wir in den letzten Wochen nämlich nicht geschafft." 


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