Erstes JBLH-Spiel für die Young Sparrows

Nach langer Zeit darf eine weibliche Jugendmannschaft mal wieder in der A-Jugendbundesliga antreten. Das letzte Mal standen noch Namen wie der der aktuelle Kapitänin der Red Sparrows Carolin Spinner oder von Rückraumakteurin Nadine Czok im Spielberichtsbogen. Auch von einem Zweitligaaufstieg, der Erteilung des HBF-Jugendzertifikats oder auch den Labeln „Red Sparrows“ und „Young Sparrows“ konnten zur damaligen Zeit nicht mal die kühnsten Optimisten träumen.

Die weibliche A-Jugend um das Trainerteam Lais/Tolk freut sich auf die erste Begegnung in der Jugendbundesliga. (Foto: Catch Emotions)


So ist auch die sportliche Leiterin der Damen Gisela Schoritz höchst erfreut über den neuerlichen Auftritt der Young Sparrows in der JBLH: „Nach 2015 ist es unser zweiter Versuch in der JBLH. Damals sind wir leider direkt in der Vorrunde ausgeschieden. Es wird für die Mädels darauf ankommen von Spiel zu Spiel zu schauen, vielleicht ist dann ja eine Steigerung der letztmaligen Platzierung möglich. Dies wäre ein schönes Ziel.“


Es hat sich also einiges getan, seitdem die HSG Freiburg zuletzt eine weibliche A-Jugend ins Bundesligarennen geschickt haben. War es damals ein Projekt, das vor allem auf die Erweiterung des damaligen Damen 1 Kaders angelegt war, besteht der Kader diesmal auch aus Spielerinnen die schon seit klein auf ihre Handballschuhe für die Young Sparrows schnüren. Bestes Beispiel hierfür sind Milena Winckel und Sandra Mößinger, die seit der D-Jugend für die HSG auflaufen und damit ein Vorbild für viele weitere junge Spielerinnen sein können, welche ihre handballarische Ausbildung bei der HSG genießen.


Aber auch Talente aus der Region, die ihre Grundausbildung bei anderen Vereinen abgeschlossen haben, sind Teil des Bundesligakaders. Hier zu nennen sind sicherlich Laura Stiehler, die das Handball spielen bei der SG Waldkirch/Denzlingen gelernt hat, oder auch Nele Emmenecker und Hanna Huser, die lange Zeit beim Partnerverein TuS Oberhausen ihre handballarischen Fähigkeiten ausgebildet haben. „Eine Jugendbundesligamannschaft ist immer auch ein Projekt einer ganzen Region. Hier sind wir den umliegenden Vereinen sehr dankbar für ihre gute Arbeit im Jugendbereich, ohne die so ein Leuchtturmprojekt sicherlich nicht möglich wäre“, so Jugendkoordinator Markus Lais.


Somit setzt sich die Mannschaft aus einer guten Mischung eigener Talente und gut ausgebildeter Neuzugänge zusammen und wird am kommenden Wochenende sicherlich versuchen gegen den anderen Qualifikanten der Gruppe, die HSG Nieder-Roden Rodgau zwei Punkte mit in den heimischen Breisgau zu nehmen. Der Gegner stellt eine große Unbekannte dar, was für die Freiburger Mädels jedoch kein Problem darstellen sollte. „Auch in der Qualifikation wussten wir nicht was uns erwartet. Es wird, wie damals schon, darauf ankommen, dass wir unser Spiel auf die Platte bringen und dabei Spaß haben. Gelingt uns dies wird alles andere kommen“, so Lais in seinem Statement vor dem Spiel.

Das Spiel in Zahlen:

HSG Nieder-Roden

HSG Freiburg

Die nächsten Spiele

24.10 SG BBM Bietigheim (A) 31.10 HSG Würm-Mitte (A)

24.10 HSG Würm-Mitte (H) 29.10 SG BBM Bietigheim (A)

Trainer

Sebastian Röder

Markus Lais


Spielinfo

Anwurfzeit Sonntag, 10.10.2021 - 16 Uhr

Spielort HBLZ Grosswallstadt - Am Neubergsweg 10, 63868 Großwallstadt

Schiedsrichter Paul Kijowsky / Lukas Stürmer



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